Die aktuelle Struktur der Rechenzentren in der Türkei und ihr Einfluss auf die digitale Transformation
Pressemitteilung / Mai 2026
Während Technologieinvestitionen in der Türkei in den vergangenen Jahren deutlich an Fahrt gewonnen haben, sind Rechenzentren zu einem der wichtigsten Bausteine dieses Wandels geworden. Seit die Digitalisierung für die Wirtschaft zur Notwendigkeit geworden ist, gelten Rechenzentrumsdienstleistungen nicht mehr nur als technische Anforderung, sondern als strategische Investition. Der heutige Entwicklungsstand der Rechenzentrumsbranche in der Türkei spiegelt eine bemerkenswerte Wachstumsphase sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor wider. Als eines der führenden EPC+-Unternehmen für Rechenzentrumsbau in der Türkei zählt SERBAN zu den maßgeblichen Akteuren dieses Wandels.
Die Rechenzentrumsstandorte der Türkei: Istanbul, Ankara und İzmir
Istanbul ist das Zentrum der türkischen Rechenzentrumslandschaft. Aufgrund der hohen Konzentration von Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, E-Commerce, Telekommunikation und Logistik sind zahlreiche großvolumige Rechenzentrumsinvestitionen in der Stadt gebündelt. Darüber hinaus prägen in Ankara Dateninfrastrukturen für öffentliche Einrichtungen und die Verteidigungsindustrie das Bild, während auch in İzmir und in mehreren Industriestädten Anatoliens neue Investitionen Aufmerksamkeit auf sich ziehen. SERBAN ist mit aktiven Projekten in allen drei Großstädten stark in der Branche vertreten. Ausführliche Informationen zu den Rechenzentrumsprojekten des Unternehmens in Istanbul, Ankara und İzmir finden Sie auf der Seite SERBAN-Referenzen.
Welche Faktoren treiben Investitionen in Rechenzentren in der Türkei voran?
Die Rechenzentrumsbranche in der Türkei entwickelt sich derzeit in drei Hauptrichtungen: Stärkung der inländischen Cloud-Infrastruktur, auf Cybersicherheit ausgerichtete Hosting-Lösungen sowie Disaster-Recovery-Systeme. Insbesondere die Vorgabe des KVKK (des türkischen Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten), Daten innerhalb der Landesgrenzen zu halten, hat die Nachfrage nach lokalen Rechenzentren erheblich gesteigert. Unternehmen erwerben heute nicht mehr nur Speicherplatz, sondern zugleich Rechtskonformität und Datensicherheit.
Wie verändern künstliche Intelligenz und Big Data den Infrastrukturbedarf?
Mit der zunehmenden Verbreitung von künstlicher Intelligenz, Big-Data-Analysen und Anwendungen des Internets der Dinge (IoT) steigt der Bedarf an Datenverarbeitungskapazität rasant. Dadurch rückt in der Türkei der Bau energieeffizienterer, nachhaltiger und moderner Rechenzentren in den Fokus. Vor allem die Energiekosten und die Notwendigkeit eines unterbrechungsfreien Betriebs beschleunigen in der Branche Investitionen in Infrastruktur der neuen Generation. SERBAN hat bis heute Rechenzentrumsprojekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 120 MW übergeben und dabei Lösungen realisiert, die den TIER III/IV-Standards entsprechen.
Wie viele Rechenzentren gibt es in der Türkei, und wie verteilen sie sich auf die Städte?
Laut Data Center Map gibt es in der Türkei insgesamt 75 Rechenzentren. Ein genauerer Blick auf diese Verteilung zeigt deutlich, dass sich die Branche auf bestimmte Regionen konzentriert. Istanbul liegt mit 32 Rechenzentren an der Spitze, gefolgt von Ankara mit 11 und İzmir mit 9. Dieses Bild verdeutlicht, dass sich die digitale Infrastruktur der Türkei vor allem um die Großstädte gruppiert. Darüber hinaus gibt es 6 Rechenzentren in Bursa, 3 in Gebze, 3 in Denizli und 2 in Gaziantep, während Standorte wie Çekmeköy, Körfez, Çorlu, Isparta, Antalya, Konya, Samsun, Trabzon und Kayseri kleinere, aber strategische Investitionen beherbergen.
Diese Zahlen zeigen, dass Istanbul – insbesondere aufgrund der Konzentration von Finanz-, Telekommunikations- und E-Commerce-Unternehmen – klar führend ist, während Ankara mit einer auf den öffentlichen Sektor und die Verteidigungsindustrie ausgerichteten Infrastruktur an zweiter Stelle steht. İzmir wiederum hat sich als Technologie- und Logistikzentrum der Ägäisregion etabliert.
Der Beitrag von SERBAN zum Rechenzentrums-Ökosystem der Türkei
Mit seinem EPC+-Modell (Engineering, Procurement, Construction +) nimmt SERBAN eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung der Rechenzentrumsinfrastruktur in der Türkei ein. Das Unternehmen hat den Bau richtungsweisender Projekte der Branche abgeschlossen, darunter das Turkcell-Rechenzentrum Europa sowie die Rechenzentren in Gebze und Ankara. Auch das Rechenzentrumsprojekt DAMAC Digital in İzmir zählt zu den bedeutenden Projekten, die SERBAN fertiggestellt hat. Da SERBAN alle Phasen von der Planung bis zur Übergabe aus einer Hand steuert, bietet das Unternehmen Bauherren Schnelligkeit, Kostenkontrolle und Qualitätssicherung. Erfahren Sie mehr über den EPC+-Ansatz von SERBAN.
Das Potenzial der Türkei als regionaler Rechenzentrums-Hub
Kurz gesagt: Es reicht nicht mehr aus, das Thema lediglich als „Server-Hosting“ zu betrachten. Die Rechenzentrumsbranche in der Türkei ist zu einem strategischen Feld geworden, das das Wachstum der digitalen Wirtschaft unmittelbar prägt. In den kommenden Jahren dürften sich sowohl inländische Technologieunternehmen als auch internationale Investoren verstärkt diesem Bereich zuwenden und damit das Potenzial der Türkei stärken, sich zu einem regionalen Rechenzentrums-Hub zu entwickeln. Mit mehr als 10 Jahren Branchenerfahrung, den Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 sowie einem Portfolio internationaler Projekte steht SERBAN weiterhin im Mittelpunkt dieses Wachstums.